Pink Ladies kümmern sich wieder um Patientinnen

Bettina PaßmannDoris Scharfen

 

Drei Fragen an...

...Doris Scharfen (Bild rechts) und Bettina Paßmann, die langjährig tätigen Pink Ladies von „Aktiv gegen Brustkrebs“ Bochum.

 

 

Die Corona-Pandemie hat leider viele Aktivitäten des Vereins beeinträchtigt. Seit wann betreuen Sie Patientinnen des Brustzentrums Augusta Bochum wieder persönlich in der Augusta-Kranken-Anstalt Bochum?

Doris Scharfen: Das ist seit Mitte Juni wieder möglich. Und es wird gut angenommen - die Patientinnen freuen sich, dass wir uns wieder um sie kümmern können.

Bettina Paßmann: Natürlich geschieht das alles noch unter Beachtung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen wie Mund-Nasen-Schutz, Abstand und Desinfektion. Es war für die Patientinnen jeder Zeit möglich, uns telefonisch zu kontaktieren


Was genau muss man sich unter der Patientenbetreuung durch die Pink-Ladies vorstellen?
Doris Scharfen: Wir begleiten die Patientinnen, wenn gewünscht, auf ihrem Weg bis zur Operation und gegebenenfalls auch darüber hinaus. Konkret heißt das: Wir nehmen Kontakt zu den Patientinnen im Brustzentrum in der Augusta-Frauenklinik auf, begleiten sie zu Untersuchungen und bei der stationären Aufnahme - wie gesagt: wenn es die Patientinnen wünschen.

Bettina Paßmann: Wir besuchen sie auch während des stationären Aufenthalts. Junge Patientinnen mit kleinen Kindern, die eine Chemotherapie erhalten, sind besonders auf Unterstützung angewiesen, wenn es familiäre Engpässe gibt. Dann reiche ich in meiner Funktion als Kinderkrankenschwester gerne eine zusätzliche Hand.

Doris Scharfen: Auch wenn es um Unterstützung bei Schwerbehinderung, Rehabilitation, Leistungen der Deutsche Krebshilfe, das Ausfüllen von Formularen und Ähnlichem geht, stehen wir den Patientinnen zur Seite.


Sind die Pink Ladies in diesen Pandemie-Zeiten besonders gefragt?
Doris Scharfen:  Besonders in der Coronazeit ist die Unsicherheit beim Gang ins Krankenhaus groß.

Bettina Paßmann: Auch hier stehen wir dann aufklärend zur Seite.

(-weco-)